Bekanntermaßen ist der Schützenfestmodus in unserem beschaulichen Örtchen regelhaft schon mindestens eine Woche vor Beginn eingeläutet.

In diesem Jahr haben wir es allerdings offiziell gemacht: Unser Vize Kai hat zum Kränzen eingeladen und der halbe Ort ist seiner Einladung gefolgt. Der Abschluss unser alljährlichen Küppelprozession war für die meisten, die keine wirklich guten Ausreden hatten, schnell klar. Ab zu Hirnsteins in den Garten und Party nonstop! Viele der Partypeople haben den Abend vorher schon im unseren Nachbarörtchen Gas gegeben, um die Schützengemeinschaft Ruhrtal e.V., die schlussendlich doch nur ein Aprilscherz war, gebührend zu feiern. Ein Teil des Vorstands war dann auch noch Montag zum Vogelschießen vor Ort und die die Nase gar nicht vollkriegten, haben dann Montag nach unserer Vorstandssitzung noch bis 3 Uhr nachts die Afterhour im Nachbarörtchen drangehängt. Nachbarschaftspflege??? Können wir! 😉

Der eine sagt: Einsatz bis zur letzten Minute, der Andere sagt: Trainingslager für die wirklich harten Tage! Unser Schützenfest!

So wurde am Platz und in der Halle in bekannter Manier gewerkelt, geschraubt, gewienert und gespült, was das Zeug hielt. Seit Jahren steigt die Vorfreude bei uns allen aus dem Vorstand und Beirat der Bruderschaft täglich und beim kühlen Getränk bzw. der Wurst vom Grill nach dem getanen Tagwerk wird die Vorfreude geteilt. Spätestens seit im Laufe der Woche unser schöner Ort mit Fahnen geschmückt wurde, war es allen klar. Schützenfest steht vor der Tür und es wird wieder legendär!

Am Donnerstagabend bekamen wir noch hohen Besuch: Eine originale indische Rikscha (übrigens mit einem Aufkleber von Taxi Geißler, für Dialysefahrten aufgrund nicht vorhandener Bremse aber völlig ungeeignet) kam vorgefahren. Kurzerhand hat sich unser Bataillöner Julien der Idee angeschlossen und sein Rikscha-Bataillon auf den Platz geführt. Dort standen alle anderen schon völlig erwartungsfroh, „was sie sich da denn nun wieder ausgedacht haben!“

Benni, der Rikscha-Fahrer hatte schweres Gepäck auf seiner Rückbank, so viel war zu erahnen. Mehr aber noch nicht. Kurzerhand angehalten, ausgestiegen und die Überraschung enthüllt. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus, es waren zwei Betonfiguren, der eine als Schützenkönig getarnt, die andere als Schützenkönigin. Wer dafür verantwortlich war, ist spätestens seit der „Enthüllung“ klar gewesen. Marina und Susanne vom, inzwischen übrigens frisch eröffneten Herzwerk, haben uns diese tolle, tolle Überraschung überreicht und wir wussten sofort wo sie ihren Platz finden sollten. Vorm Beiratszimmer, mit Blick auf den ganzen Schützenplatz. Wer sich über das Wochenende also beobachtet gefühlt hat: Schuldig im Sinne der Anklage. Aber keine Sorge, die beiden können schweigen, wie ein Grab!! Nochmals ganz, ganz großes Dankeschön für diese tolle Überraschung. Wer mehr davon sehen will, einfach kreativ werden oder sich auch nur mal mit tollen Menschen umgeben, besucht das Herzwerk Freienohl auf der Bahnhofstraße. Ich schwöre euch, es ist für jeden was dabei.

Der Freitag brach an, viele hartgesottene hatten schon die ganze Woche Urlaub (war ja Oeventrop vorneweg, woll?!), wieder andere stiegen nun langsam aber sicher ins Urlaubsgeschäft ein.

Abends hatten Katha und Christian zum Kränzen geladen. Und das Wetter hätte nicht besser sein können. Petrus hatte uns ganz deutlich zu verstehen gegeben, dass wir alle unsere Teller aber mal sowas von leer gegessen hatten, dass sowohl am Freitag als auch für den Rest des Wochenendes keine Wolke unsere Stimmung trüben konnte.

Beim Gang durch den Ort auf dem Weg in die Rümmecke war es allen anzumerken. Spätestens jetzt haben alle Bock! Das traditionelle Fahne-Hissen in den Straßen war in vollem Gange. Das Veltins kalt, die Schnäpse verteilt, das Essen vorbereitet und die Pavillons aufgestellt und ab an die Fahnenstangen. Warum nicht zeigen, wenn man Bock draufhat. Schützenfest steht vor der Tür und das darf man ruhig auch mal zelebrieren, dafür schon einmal ein erstes Dankeschön Freienohl!

Beim Kränzen wurde ausgelassen gefeiert, gequatscht, gelacht, getanzt und eventuell auch schon das eine oder andere Getränk zu sich genommen, das die Fahrtüchtigkeit in gewissem Maße beeinträchtigen konnte. Aber was solls. Is ja Schützenfest, Auto bleibt stehen bis Mittwoch!

Und so brach der Samstag an. Vorstand und Beirat trafen sich an der Halle für die letzten Restarbeiten. Hier noch mal Spinnweben fegen, den Handlauf zum Speisesaal gewischt, Kühlschränke befüllt, Plakate aufgehängt und nochmal die Halle geschaut: Kann losgehen?? Jap, soll es nun bitte auch!

Und Rumms: Die Böllerschüsse kündigen an, was inzwischen auch der Letzte im Ort verstanden haben sollte: Geht los jetzt, ab in die Klamotten!!

Am Nachmittag traten wir dann bei den Kompanien an. Traditionell hatten unsere Festmusiken uns begleitet, Ständchen gespielt. Unsere Freunde aus Attendorn an der Königskompanie in der Rümmecke, unser geliebter Tambourcorps Freienohl bei der zweiten Kompanie und der Tambourkorps Sichtigvor, der uns über die Jahre ebenfalls sehr ans Herz gewachsen ist, an der dritten Kompanie.

Weißes Hemd, schwarze Hose war angesagt. Marscherleichterung. Bei allen Differenzen über sämtliche Wetterprognosen waren sich Wetter.com, Wetter.de, Agrarwetter und wie sie alle heißen einig: Da kommt nix runter, lasst die Uniform zuhause! So war es verkündet und so war es bei dem Wetter auch das Beste.

Geschwitzt wurde trotzdem, dagegen hilft nur kräftig antrinken und auch wenn’s schwer fällt bei der Bestellung auch mal nen Wasser oder eine Fassbrause dazu ordern. Wir werdens auch keinem verraten 😊

Abmarsch Richtung Schützenhalle: Trotz des wirklich warmen Wetters mit wirklich starker Beteiligung der Kompaniemitglieder, das war Bombe!

Unser Hauptmann Claas und Bataillöner Julien schickten die Truppenteile zur Verlegung in das Gebäude, das bei hochsommerlichen Temperaturen die angenehmsten Raumbedingungen bietet. Und das ist nicht das Beiratszimmer, sondern unsere Pfarrkirche.

Was folgte war eine proppenvolle Schützenmesse, ein hervorragend aufgelegter Pastor und Präses Reinhold Schlappa und neben unserem ohnehin jederzeit hervorragend aufspielenden Organisten Pascal eine Attendorner Festmusik, die die Akustik der Kirche voll ausnutzte und uns erste Gänsehaut-Momente bescherte. Es war der Wahnsinn, danke dafür!

Zurück an der Halle wurde der Kranz für unsere verstorbenen Schützenbrüder niedergelegt, bevor unser Hauptmann die ersten begrüßenden Worte fand und sich für die tolle Messe bedankte. In Summe haben 19 Gastvereine über das Wochenende den Weg ins schöne Freienohl gefunden. Jedem einzelnen von Euch und allen, die Euch begleitet haben, sind wir dankbar, dass ihr unser Fest mit uns gefeiert habt!!! Gerne jederzeit wieder.

„Zur wohlverdienten Erfrischung und bis zum Antreten zum Zapfenstreich weggetreten!“ – Selten war die Erfrischung wohlverdienter. So wurden die Theken gestürmt, der Platz belagert und die ersten Gespräche vertieft. Das Schützenfest war in vollem Gange und das war gut so!

Der offizielle Programmpunkt, der um 21.15h folgte, ist einer, der in Freienohl seit jeher sehr, sehr ernst genommen wird. Der Zapfenstreich ist für uns alle im Vorstand und Beirat, aber auch für alle Kompaniemitglieder, die Majestäten und für die Freienohlerinnen und Freienohler als Besucher des Festes jedes Jahr ein absolutes Highlight. Geprägt durch die hervorragende Ausführung der beteiligten Musikerinnen und Musiker des Tambourcorps und des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn, aber auch durch die Professionalität, mit der jeder einzelne Freienohler damit umgeht, immer wieder ein Gänsehaut-Moment.

Als die Serenade, von unserem Christian und seiner Katha wurde sich in diesem Jahr „Wind of Change“ von den Scorpions gewünscht, gespielt wurde, floss die eine oder andere Träne. Ein Lied, das einen Wandel prägte, schon damals Emotionen auslöste und heute nicht aktueller sein könnte. Der große Zapfenstreich im Anschluss suchte ebenfalls seinesgleichen. Wahnsinn, danke an alle Musiker und insbesondere die Solisten!

Damit war der offizielle Teil durch:

Es durfte gefeiert werden und das auch gerne kräftig! Gesagt getan, lässt sich Freienohl ja nicht zweimal drum bitten:

Zum Anheizen wurden keine Kosten und Mühen gescheut. Angelockt durch die Social-Media-Aktivitäten im Vorfeld und den Bemühungen einzelner Freienohler hatte sich Asphalt-Anton angekündigt. Kaum auf dem Platz machte er deutlich „wie geil er es hier findet“. War nicht sein erstes Schützenfest an dem Tag, aber bekanntlich kommt das Beste immer zum Schluss: Gut gemacht, Anton!

Bevor die Brandstifter richtig loslegten, bekam er seine Bühne. Und die hat er genutzt! Die Tanzfläche war voll, neben seinem eigenen Song performte er einige weitere Schlagerkracher, die die Halle schon ein erstes Mal zum Beben brachten. Nach seinem Auftritt haben die Brandstifter genau dort angeknüpft und es wurde getanzt, gelacht, getrunken und gefeiert bis in die Nacht!! Zum Aufräumen kamen wir erst recht spät, aber das ist ok ihr Lieben, wenn es euch gefällt warten wir doch gerne damit 😉

Für viele mit wenig Schlaf verbunden, klingelte der Wecker früh. Aufgestanden, Wasser über den Balg gekippt, Uniform angeworfen und ab zum Haus der Musik. Frühstück und Antreten waren angesagt. Anschließend Abmarsch zum Frühschoppenkonzert in der Schützenhalle.

Und das lief ab, wie es immer ablief. Nur eben ein wenig anders:

Die Musiker starteten ins Konzert, die Gäste trafen ein oder waren schon zahlreich vorhanden. Die Getränkewagen fuhren rum und die Stimmung war ausgelassen.

Unser Hauptmann Claas schaltete sich ein und stimmte auf den Klassiker von Heinz Erhardt „Wenn ich dann mal traurig bin, trink ich einen Korn!“ an. Die Menge feierte das, machte mit und stieß mit ihm an.

Was folgte, war einer der emotionalsten Momente unseres Schützenfestes! Wir hatten ein paar Verabschiedungen vorzunehmen. Menschen, die als Vereinsmitglieder kamen, übernahmen Verantwortung in ihren Vereinen und gehen als echte Freunde! Wobei gehen?? Nein und das ist das Schönste. Sie sind ja nicht weg, sie sind nur woanders. Sie machen Platz für ihre Nachfolger und nehmen den Platz ein, den sie in unseren Herzen schon lange haben. Nämlich den als lieb gewonnene Freunde, die in Freienohl, in unserer Halle und in unserer Mitte immer einen Platz haben werden.

Philipp Luke vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn, Niklas Göckeler vom Tambourcorps Freienohl und auch Claas als Hauptmann unserer Bruderschaft haben den Staffelstab weitergegeben und geben ihn weiter. Sehr persönliche Worte, viele Tränen bei den Beteiligten (und auch drumherum) und die Überreichung kleiner Präsente rundeten diesen Moment ab. Spätestens jetzt war hier allen klar. Das ist hier nicht nur ein Fest, das man irgendwie über die Bühne bringt. Das ist für ganz viele Menschen eine Herzensangelegenheit – ein Ehrenamt, das mit Herzblut ausgeübt wird, mit einem Engagement, das das Maß des Normalen, sofern es das gibt, weit überschreitet und aus dem Freundschaften hervorgehen, die bleiben! Danke Euch allen für euer Wirken. Und noch mehr Danke dafür, dass ihr uns erhalten bleibt!!!

Puh, erstmal alle beruhigen: Draußen wurde parallel für den Familiennachmittag aufgebaut. Das Konzert lief hervorragend weiter, nach seiner Beendigung wurde aufgeräumt und die Halle wieder partytauglich hergerichtet.

Der nächste Programmpunkt hatte es nicht nur wegen Wärme und Länge des Marsches in sich. Der große Festzug stand an und das Highlight unserer Majestäten stand vor der Tür. Wie wird das Kleid der Königin wohl aussehen? Nun wussten wir es gleich, wir mussten sie nur noch abholen!

Gesagt getan: Abmarsch Richtung Rümmecke. Christian und Katha hatten uns empfangen und die Christine-Koch-Straße war toll geschmückt. Zur Stärkung gab es das eine oder andere Kaltgetränk, man konnte sich ausruhen, bevor der Rückweg zur Parade vorm Amtshaus eingeschlagen wurde.

Und dann war der Moment gekommen, auf den alle warteten: Katha und Christian traten in den Festzug ein. Und wie sie es taten: Jeder, der im Anschluss gefragt wurde, welche Farbe Kathas Kleid hatte konnte ruhigen Gewissens antworten: „Alle!“

Es sah hervorragend aus. Die beiden strahlten mit der Sonne um die Wette und die Freienohler an der Straße taten es mit ihnen. Auch unsere Jubelkönigspaare Heinz-Dieter Flüchter und Regina Voigt sowie unsere Königin von vor 50 Jahren Ute Krick waren mit von der Partie und machten eine hervorragende Figur. Kaiser Stefan Kettler sowie Vize Kai Hirnstein genossen die Parade genauso und unser Kinderkönigspaar Leo Gundlach und Sophie Schröder zeigten eindrücklich, dass wir uns um die Schützen der Zukunft keine Sorge machen müssen. Wir marschierten zum Amtshaus wo uns, je näher wir der Ortsmitte kamen, immer mehr Menschen zujubelten. Die Parade wurde abgenommen. Der Stechschritt unseres Bataillöner Julien saß, die Schützen marschierten zahlreich am Amt entlang und die Stimmung war hervorragend.

Zurück an der Halle war der Familientag in vollem Gange. Die ganze Wiese vor der Schützenhalle sowie der Schulhof war prall gefüllt mit Kindern und ihren Familien und besonders toll zu sehen: Ganz viele von ihnen trugen die T-Shirts mit der Aufschrift „Schützenfestkind“ und das Logo „Freienohls Zukunft“ prangte auf ihrer Brust.

Was ihre Majestäten Leo und Sophie im Festzug unter Beweis stellten, wurde an diesem Nachmittag rund um die Schützenhalle sehr deutlich: Unsere Zukunft ist golden! Danke Euch allen, dass ihr das so hervorragend annehmt.

Auch die schönsten Dinge gehen mal vorbei. So auch die Regentschaft eines Kinderkönigspaares. Und wie sagt man: Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Und eins kann den beiden nicht mehr genommen werden: Ihre Namen an der Tafel in unserer Schützenhalle werden auch noch in 50 Jahren davon zeugen, dass sie unsere Bruderschaft schon als Kids so toll repräsentiert haben!

Ein spannendes Schießen, geleitet durch Nils und Andreas, hatte eigentlich fast keinen Sieger verdient. Zu Beginn recht zäh, fiel Dose um Dose aus unserem Kindervogel und am Ende war Ben Leidner der strahlende Sieger! Die Schar der interessierten Königinnen war groß und Ben erkor sich Charlotte Pingel zur Königin. Beide strahlten, hielten sich an der Hand und freuten sich auf ihr Regenten Jahr. Und wir mit ihnen.

Zum Einmarsch der Kids kamen die Fahnen, der Vorstand und zahlreiche Kompaniemitglieder sowie die „großen“ Majestäten zusammen und begleiteten die neu gebackenen Majestäten sowie alle Kinder in die Halle zur Proklamation und zum großen Kindertanz.

Der traditionelle Rundgang des Königspaars zu den Kompanien brachte die ohnehin schon gute Stimmung auf dem Platz nah an den Siedepunkt und im Anschluss folgte der Königstanz, bei dem es nochmal emotional zur Sache ging. Katha und Christian, aber ganz deutlich auch Kai als eurem Vizekönig, DANKE von ganzem Herzen, dass ihr uns so toll regiert habt über das ganze Jahr!!

Die Brandstifter hatten schon den Königstanz begleitet und luden im Anschluss alle ein, die Partynacht starten zu lassen. Bei Disco-Dorsch, Forelle und Speedlachs wurde bis in die Nacht getanzt und zu Klassikern und Schlagerhits gefeiert, bis die Stimme das eine oder andere Salbeibonbon hätte vertragen können.

Der Montagmorgen kommt dann immer überraschend. Meist wie Ostersonntag und Heiligabend zusammen. Angeschickert nach Hause getorkelt stellt man sich den Wecker und die Funktion, die keiner von uns je verstehen wird, grinst einem frech ins Gesicht und macht deutlich, dass der Stundenansatz, den man da gerade verfolgt eigentlich auch dazu einladen würde, das Schlafen einfach direkt sein zu lassen. Trotzdem hingelegt, kurz eingenickt und wieder in die Schützenpelle geworfen, Vogelschießen steht aufm Programm.

Claas motivierte mit den Worten eines unserer vorherigen Könige „Heimat ist, wo der Vogel fällt!“ alle dazu, dieses tolle Amt einmal zu bekleiden und unseren geilen Laden ein Jahr lang zu führen. Abmarsch zur Vogelwiese, unsere Freunde der Bundeswehr im Schlepptau, Geistlichkeit und Bürgermeister fix eingesammelt und ab zur Ruhr. Wer immer noch Zweifel daran hegt, ob das nicht vielleicht doch die schönste Vogelstange diesseits des Uranus sein könnte, der ist herzlich eingeladen mal mit uns zu feiern! Jeder, der danach nicht auch unserer Meinung ist, dem kann auch nicht mehr geholfen werden.

Ehrenschüsse gemacht, wurde schnell deutlich, wer es ernst meint und für wen Claas Ansprache ein Ansporn war: Christoph Flüchter für die erste Kompanie gegen Fünf Aspiranten der Zweiten. Für die Dritte schoss in diesem Jahr: Max Mustermann!

In Summe waren es neben Christoph noch Holger Assmann, Klaus Lagemann, Hussein Nouhi, Matthias Stirnberg und Thomas Siepe für die Zweite.

Unser Bauwart Roman schnappte sich das Mikro und moderierte in seiner bekannt humorvollen Art durch den Vormittag!

Ein spannender Fight ging los, jeder hätte es verdient. Aber schon der Highlander wusste: „Es kann nur einen geben!“. So war es Christoph, der den Aar mit dem 190. Schuss erlöste. Seine Königin sollte Marina Krick werden.

Im Anschluss wurde der Vizekönig auserkoren. Einige Anwärter standen parat und schossen sich warm. Marcel Kordel von der Dritten Kompanie war es schließlich, der das Männchen von der Stange ballerte und unter dem Jubel aller unser neuer Vizekönig wurde.

Christoph und Marcel verbindet eine enge Freundschaft und wir sind uns sicher, dass das ein geiles Jahr mit Euch werden wird.

Zurück in der Halle wurden die neuen Majestäten proklamiert. Erinnert ihr euch an noch an unsere Betonfiguren vom Schützenfest-Donnerstag?! Richtig, Marina war involviert – und wen hat ausgerechnet sie gebaut???? Die Betonkönigin. Kannste dir nicht ausdenken!

Mama Krick Jubelkönigin, Tochter Königin und Betonkönigin auch noch aus demselben Hause. Wenn sich die Story vorab einer ausgedacht hätte, hätte nicht nur der Mann mit dem orangenen Teint von „Überm Teich“ sie als Fake-News abgetan.

Apropos Betonkönigspaar. Da war ja was: Seit Samstag konnte abgestimmt werden. Unsere Jubelkönigin Regina war es, die uns den Namen präsentierte, den wir alle am besten fanden:

Königin Freia und König Ohle waren geboren! Danke für den Namen und die tolle Idee. So hat jedes Königspaar nun eine Begleitung, die die Regentenjahre überdauert und uns hoffentlich lange Freude bereitet!

Im Anschluss folgte die Party des Tambourcorps – eins der GANZ GROßEN Highlights am Schützenfestmontag. Kostümiert und mit der MS Titanic ausgestattet hatten sie erneut alles im Griff auf dem (absolut noch nicht) sinkenden Schiff. Party ohne Ende, die feiernde Menge vor der Bühne und unsere Majestäten mittendrin. Danke für diese Einlage. Wie in jedem Jahr wieder ein absoluter Banger!

Nachmittags stand noch der Große Festzug an, zu dem wir unsere Majestäten am Amtshaus abholten. Marina überstrahlte in ihrem Kleid die Menge und der Jubel der Anwesenden kannte keine Grenzen. Gemeinsam mit ihrem König Christoph sowie Vize Marcel marschierten wir zurück zur Halle, um dieses geile Fest in Würde zu Ende gehen zu lassen!

Zum Königsball um 19.30h mit den Brandstiftern wurde erneut das Tanzbein geschwungen und nachdem unser Königspaar die erste flotte Sohle aufs Parkett legte, waren alle anderen angehalten, nachzuziehen.

Wir feierten lang und ausgiebig und wie es gute Sitte ist, war nach der Party auf und vor der Bühne noch nicht Schluss! Die traditionelle Nachfeier im Beiratszimmer lockte noch viele Partywütige an und machte die Nacht zum Tag!

Ab 9 Uhr am Dienstag hieß es Aufräumen! Mit schweren Augenlidern und kaum noch Stimme aber glückselig ein geiles Wochenende verlebt zu haben, wurde die Halle auf Vordermann gebracht, damit sie für neue Schandtaten bereit ist!

Die Nachfeiern an den Kompanien waren der krönende Abschluss. Und man munkelt es gab Einzelne, die, wie es sich für anständige Menschen gehört, auch hier wieder erst im Hellen nach Hause kamen 😉

Erneut ist ein geiles Schützenfest vorüber gegangen!! Wir danken allen Musikern, Verantwortlichen, dem Zapfteam aus dem Hause Kampmann, den Jungs von GKS, unserer Film- und Fotocrew Droste, den Gastvereinen, unserem Beirat, der Böllerkommission, der Küchencrew sowie Jan Peter für den hervorragenden Fisch und der Fleischerei Berghoff für unseren Wagen auf dem Schützenplatz und allen, die ich vergessen haben sollte dafür, dass das Fest wieder das geworden ist, was es war: Weltklasse!

Nicht zuletzt ein großes Dankeschön an alle Freienohlerinnen und Freienohler! Wenn ihr nicht mit uns Gas geben würdet, auf die Halle kommt, feiert, die Stimmung verbreitet und Spaß hättet, wäre das Fest nicht das was es wäre! Dankeschön und bis zum Jubiläumsschützenfest im Mai kommenden Jahres zur wohlverdienten Erholung: Weggetreten!